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Memnonkolosse

Memnonkolosse

Die Memnonkolosse – Stumme Wächter am Westufer von Luxor

Die Memnonkolosse – Zwei Giganten aus Stein

Schon von Weitem sichtbar erheben sich die Memnonkolosse majestätisch aus der Ebene am Westufer von Luxor. Die beiden rund 18 Meter hohen Sitzstatuen zählen zu den bekanntesten Wahrzeichen des Alten Ägyptens und faszinieren Besucher seit über 3.000 Jahren.

Ein Zwischenstopp bei den Memnonkolossen gehört zu jedem klassischen Ausflug auf das Westufer von Luxor.


Wo befinden sich die Memnonkolosse?

Die beiden Kolossalstatuen stehen am Westufer des Nils bei Luxor, direkt an der Straße zum Tal der Könige. Sie markieren den einstigen Eingang zum Totentempel des Pharaos Amenophis III. und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe des antiken Theben.


Die Geschichte der Memnonkolosse

Die beiden Statuen wurden um 1350 v. Chr. für Pharao Amenophis III. errichtet und bewachten einst den Eingang zu seinem gewaltigen Totentempel – dem größten religiösen Bauwerk seiner Zeit. Durch Erdbeben und wiederkehrende Nilüberschwemmungen wurde der dahinterliegende Tempel jedoch fast vollständig zerstört, sodass heute nur noch die beiden Kolosse als Zeugen dieser einst gigantischen Anlage stehen.

Jede der beiden Statuen wiegt rund 720 Tonnen und war ursprünglich aus einem einzigen Steinblock gefertigt.


Woher stammt der Name „Memnonkolosse“?

Ihren Namen erhielten die Statuen von antiken griechischen Reisenden, die sie mit dem mythischen König Memnon aus der Ilias in Verbindung brachten. Nach einem Erdbeben im Jahr 27 v. Chr. begann eine der beiden Statuen bei Sonnenaufgang ein singendes Geräusch von sich zu geben, das viele antike Besucher als Ruf des Memnon an seine Mutter, die Göttin der Morgenröte, deuteten.

Nachdem der römische Kaiser Septimius Severus die Statue im Jahr 199 n. Chr. reparieren ließ, verstummte dieses berühmte Phänomen für immer.


Aktuelle Ausgrabungen

Seit den 1990er-Jahren fördern archäologische Ausgrabungen hinter den Memnonkolossen immer wieder neue Statuen und Überreste des gewaltigen Totentempels von Amenophis III. zutage, darunter mehrere weitere kolossale Königsstatuen. Diese Funde zeigen, wie beeindruckend die ursprüngliche Anlage einst gewesen sein muss.


Die beste Reisezeit

Die Memnonkolosse lassen sich ganzjährig besichtigen, da ein Besuch meist nur einen kurzen Fotostopp erfordert. Am angenehmsten sind die Monate Oktober bis April, wenn die Temperaturen am Westufer milder sind.


Ausflug zu den Memnonkolossen mit Eiman Tours

Mit Eiman Tours besuchen Sie die Memnonkolosse im Rahmen eines umfassenden Tagesausflugs von Hurghada nach Luxor. Unsere deutschsprachigen Reiseleiter erzählen Ihnen die faszinierende Geschichte der singenden Statuen und der aktuellen Ausgrabungen.

Der Besuch lässt sich ideal mit dem Tal der Könige, dem Hatschepsut-Tempel sowie dem Karnak- und Luxor-Tempel kombinieren.

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Tipps für Ihren Besuch

  • Ein kurzer Fotostopp genügt meist – ideal als Zwischenstation auf dem Weg zum Westufer.
  • Die beste Fotozeit ist am frühen Morgen mit weichem Licht.
  • Denken Sie an Sonnenschutz, da der Bereich um die Statuen kaum Schatten bietet.
  • Ein Reiseleiter erklärt die spannende Legende der „singenden“ Statue.

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Fazit

Die Memnonkolosse sind mehr als nur zwei riesige Statuen – sie sind stumme Zeugen einer der größten Tempelanlagen des Alten Ägyptens und tragen bis heute zahlreiche geheimnisvolle Legenden in sich.

Wer das Westufer von Luxor besucht, sollte einen Stopp bei den Memnonkolossen unbedingt einplanen und sich von ihrer imposanten Größe beeindrucken lassen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wo befinden sich die Memnonkolosse?

Sie stehen am Westufer des Nils bei Luxor, an der Straße zum Tal der Könige.

Wie groß sind die Memnonkolosse?

Jede Statue ist rund 18 Meter hoch und wiegt etwa 720 Tonnen.

Warum wurden die Statuen als „singend“ bekannt?

Nach einem Erdbeben im Jahr 27 v. Chr. gab eine der Statuen bei Sonnenaufgang ein Geräusch von sich, das antike Besucher als mystisches Phänomen deuteten.

Wie lange dauert der Besuch?

Ein Fotostopp bei den Memnonkolossen dauert meist nur 10 bis 15 Minuten und lässt sich gut mit anderen Sehenswürdigkeiten des Westufers kombinieren.

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